Microblogging Dienst Twitter

September 2nd, 2009

Das Zwitschern (twittern) mit Twitter gehört schon fast zum guten Ton. Überall hört man davon, doch was steckt wirklich dahinter? Das Prinzip ist einfach. Jeder sucht die Personen, die einem interessante Kurznachrichten versprechen. Aber beginnen wir die Erklärung mit dem Anfang. Das Wort Blog ist eine Wortschöpfung. Aus dem Endbuchstaben von Web und den Anfangsbuchstaben des Logbuches entsteht der Blog. Also ein ins Internet gestelltes Tagebuch. Wobei Blogging damit das Schreiben der Tagebucheinträge meint. Micro bedeutet bekannter Weise nichts anderes als kurz. Das kann man auch so sagen, denn in 140 Zeichen kann man sich wirklich nur Micro mitteilen.

Nach einer ganz kurzen Registrierung geht es los. Gestalten des eigenen Profils besteht aus dem gewählten Namen, vielleicht einer eigenen Homepageadresse und eines Kurztextes. Natürlich kann man noch seinen Ort eintragen und Leserinnen und Leser individuell das Lesen verwehren. Dann bleibt noch die Gestaltung des Profilhintergrundes durch eine eigene Bild-Datei.

Letzteres ist vornehmlich für private Twitter-Fans wichtig, schließlich wollen die meisten gelesen werden. Finden und gefunden werden kann man nach Namen oder inhaltlichen Suchbegriffen. Klicken Sie bei anderen Twitter-Mitgliedern auf den Button Follow, dann erhalten Sie die Nachrichten der Person auf der eigenen Seite angezeigt. Einen Überblick über die Personen, denen gefolgt wird erfahren alle unter der Rubrik Following. Die sich selbst die Mühe des folgens machen werden unter Followers.

Zur Führung eines Microblogges ist ein aussagefähiges oder auffälliges Profilbild ganz wichtig. Schließlich möchte man ja, dass man in den Bloglisten der Followers gefunden wird. Nach dem optischen Signal ist natürlich auch ein pointierter Inhalt wichtig. Für ein gelungenes Microblogging sind die technischen Hürden niedrig und der ehrliche eigene Stil wichtig. In diesem Sinne viel Erfolg.